Corps à corps Musikvideo Corps à corps Musikvideo
Die Poetry
Zwischen Umarmung & Nahkampf
In „Corps à Corps“ erforschen wir die schmerzhafte Grenze zwischen der Intimität einer Umarmung und der Wucht eines Kampfes. Das Projekt ist weit mehr als ein klassisches Musikvideo; es ist eine visuelle Auseinandersetzung mit den Abgründen toxischer Beziehungen und den „Souvenirs de larmes“ – den Erinnerungen, die aus Tränen gewebt sind. Wir wollten zeigen, wie sich Schuld anfühlt: das verzweifelte Bedürfnis nach Reinigung und der Moment, in dem die Realität unumkehrbar zerbricht. Es ist ein Film über die Stille nach dem Schuss und die Spuren, die man nicht einfach abwaschen kann.
Der Frame
Reduktion als gestalterische Tugend
Als unser ursprünglicher Drehort kurz vor Produktionsbeginn durch einen Wasserschaden unbrauchbar wurde, verwandelten wir die Not in eine gestalterische Tugend: Statt eines Tanzvideos im Gewölbekeller entwickelten wir ein kammerspielartiges Drama in der kargen Weite der Wagenhallen. Diese neue Umgebung erforderte eine völlig andere technische Herangehensweise. Um die klinische Ruhe der Bilder, wie etwa im Top-Down-Shot über der Blutlache, nicht durch den Wind der Drohnen-Rotoren zu stören, mussten wir Flughöhe und Timing präzise abstimmen. Diese gewonnene visuelle Stille kombinierten wir in der gesamten Halle mit harten Lichtkontrasten und gezielten Match-Cuts. So schufen wir eine Bildsprache, die Florents Isolation und seinen vergeblichen Versuch, der eigenen Geschichte zu entkommen, technisch und atmosphärisch perfekt einfängt.
Die Botschaft
Hinter den Noten
Das Musikstück beschreibt den Zustand des „Dazwischen“: Der Moment, in dem man sich eigentlich noch wie früher lieben will, sich aber nur noch in einem zerstörerischen Nahkampf gegenübersteht. „Corps à Corps“ thematisiert die Unfähigkeit, sich aus dem Kreislauf von Nähe und Gewalt zu befreien, bis es kein Zurück mehr gibt. In der Umsetzung war es mir wichtig, diese psychologische Dynamik, die im gewaltvollen Extrem endet, würdevoll und mit einer klaren visuellen Kante darzustellen.
Das Ergebnis
Proof of Concept
Obwohl wir das Konzept unter hohem Zeitdruck komplett neu erfinden mussten, traf das Ergebnis die Vision des Künstlers punktgenau. Florent war vom ersten Entwurf an begeistert, sodass die Produktion fast ohne Korrekturschleifen abgeschlossen werden konnte. Entstanden ist ein hochemotionales Werk, das die ästhetische Grenze zwischen Musikvideo und Kurzfilm überschreitet. Es dient nicht nur zur Promotion des Songs, sondern schafft als visuelles Mahnmal Aufmerksamkeit für das gesellschaftlich relevante Thema der häuslichen Gewalt.
Noch hinter den Kulissen, bald im Fokus.
Veröffentlichung Anfang Mai 2026
Der Entstehungsprozess
Das Festhalten der Emotion
Hinter der visuellen Wucht von „Corps à Corps“ verbirgt sich ein hochemotionaler Entstehungsprozess am Set. Diese Einblicke zeigen den Weg, auf dem wir die schmerzhafte Grenze zwischen Nähe und Kampf vor der Kamera greifbar gemacht haben – eine intensive Reise in die Abgründe einer toxischen Verbindung.
Artist Feedback
Was bleibt, wenn die Musik verklingt.
Die Zusammenarbeit mit Sabrina war von Anfang an professionell, strukturiert und gleichzeitig sehr angenehm. Sie hat ein starkes Gespür für Ästhetik, Storytelling und Details und versteht es, kreative Visionen klar und hochwertig umzusetzen. Besonders beeindruckt hat mich ihre Zuverlässigkeit, ihre Geduld im Prozess und ihr Anspruch, jedes Projekt auf ein hohes Niveau zu bringen. Ich habe mich jederzeit gut begleitet gefühlt und würde jederzeit wieder mit ihr arbeiten
„Corps à Corps"
POETRY IN EVERY FRAME POETRY in EVERY FRAME POETRY IN EVERY FRAME POETRY in EVERY FRAME
Let’s tell the untold.
Jedes Gefühl braucht eine Bühne.
Geschichten, die wehtun, brauchen einen Raum, in dem sie heilen können. Ob Musikvideo oder soziale Dokumentation: Wir erschaffen Bilder, die nicht wegschauen, sondern den Kern menschlicher Erfahrung sichtbar machen. Lass uns gemeinsam eine visuelle Sprache finden, die Komplexität begreift und Emotionen so übersetzt, dass sie noch lange nachklingen, wenn das Bild bereits schwarz ist.
Bewegtbild hat viele Formen.
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Jedes Projekt ist ein eigenes Universum mit einer ganz persönlichen Ästhetik. Wenn dich dieser Einblick inspiriert hat, zeigen meine anderen Arbeiten, wie sich dieser Anspruch in unterschiedlichen Formaten übersetzt: Von der präzisen Dynamik im Motion Design über atmosphärische Imagefilme bis hin zu experimentellem Worldbuilding.