Dear Mother Kurzfilm Sci-Fi Fantasy
Die Poetry
Wenn Atmen zum Privileg wird
Im Jahr 2049 ist die Natur eine ferne Erinnerung. Ohne Bienen und Bäume ist Sauerstoff zum Handelsgut der Firma Breathe Easy Technologies (BET) geworden. „Dear Mother“ erzählt die Reise einer Familie durch eine tote, dystopische Welt, bewaffnet mit einem „Atemglas“ auf dem Rücken und der Hoffnung in einer geheimnisvollen Box. Mein Ziel war es, ein Szenario zu erschaffen, das die Konsequenzen des Klimawandels nicht nur zeigt, sondern durch den Entzug des elementarsten Bedürfnisses – des Atmens – physisch spürbar macht.
Der Frame
Worldbuilding & Creative Direction
Ein Sci-Fi-Epos mit Independent-Mitteln zum Leben zu erwecken, erfordert radikale kreative Entscheidungen und ein lückenloses visuelles Konzept.
Das Ergebnis
11 Laurels für eine Botschaft, die Gehör gefunden hat.
„Dear Mother“ ist ein visuelles Mahnmal über die menschliche Gier und das Schweigen der Natur. Die internationale Anerkennung durch 11 Festival-Awards und Nominierungen zeigt, dass diese Themen global resonieren. Das Projekt beweist, dass eine starke Vision und ein durchdachtes Produktionsdesign die Grenzen des Budgets sprengen können.
Es ist das Ergebnis einer engen Symbiose zwischen Set-Design, Kamera und Postproduktion, die eine fiktive Zukunft erschreckend real werden ließ. Besonders stolz macht uns dabei die Nominierung für den Baden-Württembergischen Filmpreis sowie das herausragende Jury-Feedback beim Camgaroo Award, die die handwerkliche Qualität und die emotionale Tiefe des Films bestätigen.
Internationale Festival-Erfolge & Nominierungen
Die Erschaffung einer Dystopie
Von der Vision zur Realität
Hinter jedem Frame von Dear Mother verbirgt sich die gemeinsame Energie eines Teams, das über sich hinausgewachsen ist. Diese Einblicke vom Set zeigen mehr als nur die technische Entstehung – sie dokumentieren eine Reise, die von Vertrauen, Synergie und einer gemeinsamen Vision geprägt war.
Jeder Moment am Set war ein Baustein für das große Ganze, getragen von einer Verbundenheit, die weit über die Produktion hinausreichte.
Wer war dabei?
Vom Ersten Gedanken zum Finalen Frame.
Die Menschen hinter der Vision.
Ein Film entsteht nicht im Alleingang. Er ist das Ergebnis einer kollektiven Vision. Die Herausforderung, so viele Talente vor und hinter der Kamera zu koordinieren, war ebenso groß wie die Freude an der gemeinsamen Arbeit. Ohne dieses Team wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.Kreativität ist ein Mannschaftssport.
Credits to the Crew & Cast:
On Screen
Gesichter, die Stories tragen.
Der Cast
Hauptdarsteller
Nebendarsteller
Statisten
Charlotte Wendt
Eva Nowotny
Jakob Nowotny
Marion Rainbacher
Pia Nowotny
Simon Höbert
Daniel Mauracher
Mark Nitschke
Herbert Nowotny
Fabienne Hartl
Nicole Svoboda
Johanna Nowotny
Lionel Asshauer
Thomas Schroll
Shanti Joshua Serafin Stangl
Isabella Koller
Richard Koller
Tobias Türk
Behind the Scenes
Hände, die Visionen formen.
Die Crew
Regie & Produktion
Kamera, Licht und Ton
Art Department
Post-Produktion
Stimmen vom Set
Vertrauen & Fokus
Hauptrolle „Finn Turner"
Internationales Resümee
Vision ohne Grenzen
„Ein unglaublich künstlerisches Projekt, das uns überwältigt und gefesselt hat. In dieser lebendigen Erzählung wird die Welt durch markante Kostüme und akribisch gestaltete Kulissen zum Leben erweckt. Die Darstellung einer dystopischen Welt, in der Atemgläser überlebenswichtig sind, wird durch das bedrückende Design von Edward Greens technologischem Imperium verstärkt und unterstreicht eine kalte, kontrollierte Umgebung. Im scharfen Kontrast dazu dienen die weiten Wälder Finn und seinen Verbündeten als visuelle Zuflucht, die sich deutlich von der starren, reglementierten Stadtlandschaft abhebt. Der Einsatz dieser Schauplätze betont meisterhaft den thematischen Kampf zwischen Natur und Unterdrückung. Dabei spiegeln die Kostüme die Rollen der Charaktere perfekt wider: Greens autoritäre Kleidung steht den erdigen Gewändern von Finn und seinem Team gegenüber und symbolisiert eindrucksvoll deren tiefe Verbindung zur Natur sowie ihren Widerstand gegen die technologische Vorherrschaft.“
— Programming Team, Venezia Shorts Italy
Aim for the extraordinary Aim for the extraordinary Aim for the extraordinary
Let’s build worlds.
Jede Vision braucht ein Fundament. Bauen wir es gemeinsam.
Vom ersten Konzept bis zur letzten Textur: Worldbuilding bedeutet für mich, Welten zu erschaffen, die ihre eigenen Regeln schreiben. In einer Zeit, in der das Morgen ungewiss ist, brauchen wir Geschichten, die das Fundament unserer Realität hinterfragen. Lass uns Szenarien entwerfen, die visuell überwältigen.
Bewegtbild hat viele Formen.
Weitere Projekte entdecken
Jedes Projekt ist ein eigenes Universum mit einer ganz persönlichen Ästhetik. Wenn dich dieser Einblick inspiriert hat, zeigen meine anderen Arbeiten, wie sich dieser Anspruch in unterschiedlichen Formaten übersetzt: Von der präzisen Dynamik im Motion Design über atmosphärische Imagefilme bis hin zu experimentellem Worldbuilding.